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Der um 1910 erbaute Drei-Seitenhof besticht durch seine historische Feldsteinarchitektur, die auch heute noch den gesamten Ort Steinitz prägt. Der Drei-Seitenhof wurde vor der politischen Wende von der ortsansässigen LPG (Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft) genutzt. In der ehemaligen Scheune waren Rinder und im Stallgebäude Schweine untergebracht. Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 standen beide Stallgebäude leer. Im ehemaligen Wohnhaus belebte der Jugendclub mit seinen Aktivitäten den Hof. Auf Grund der Randbetroffenheit des Ortes Steinitz durch den fortschreitenden Tagebau Welzow-Süd gab es Bemühungen, Steinitz in die touristische Entwicklung des nördlichen Tagebaurandgebietes Welzow-Süd mit einzubeziehen. Somit kam dem historischen Drei-Seitenhof eine neue besondere Bedeutung zu. Das Ziel bestand darin, den Steinitzhof in diese touristische Erschließung zu integrieren und ihn mit vielfältigen Kulturangeboten vor allem für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Seh- und Höreinschränkungen zu nutzen. Für die Einwohner von Steinitz gab es die Bestrebung, ein kulturelles Zentrum für die Dorfgemeinschaft zu schaffen. Nach seiner vollständigen Sanierung erfolgte am 15. Dezember 2011 die feierliche Eröffnung des Steinitzhofes.

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